„Gott liebt dich doch“ sagte mein Gegenüber zu mir. Aber irgendwie schien mir diese Antwort auf das, was ich gesagt hatte zu einfach. Ich weiß heute nicht mal mehr, über was wir geredet hatten. Aber ich weiß noch, dass ich diese Worte nicht so richtig annehmen konnte.
Mein Versuch es Gott recht zu machen
Rückblickend sehe ich, dass ich damals zwar gesagt habe, dass Gott mich liebt. Aber in meinem Herzen kam die Bedeutung davon nicht so richtig an. Denn in meinem Herzen war ich angetrieben davon, es Gott recht zu machen. Und das fühlte sich oft nicht so sehr nach geliebt sein für mich an. Ich hab mich oft gefragt, warum das so war, ob mir das jemand so beigebracht hatte. Und ich glaube es gab mehrere Gründe dafür, aber einer der kam tief auf meinem Herzen.
Unser inneres Warum
Wir alle tragen etwas in uns, das uns antreibt. Man nennt es auch unser „Warum“. Unser Warum ist ein gestilltes oder ungestilltes Bedürfnis, dass für uns wahnsinnig wichtig ist, so dass es unser Antreiber wird. Mein Warum damals war das Bedürfnis zu genügen und angenommen zu sein. Und dieses Bedürfnis war nicht gestillt. Und so versuchte ich es auf eigene Faust zu stillen.
Von Gott geliebt und angenommen
Erst viel später begegnete mir Gott in einer Krisenzeit so, dass ich es endlich begreifen konnte, dass ich längst geliebt und angenommen war. Und das hat alles verändert. Nun ist es diese Liebe, die ich erleben durfte, die zu einem meiner Antreiber geworden ist. Und meine Suche, mein Bedürfnis wurde gestillt.
Ich erzähle euch das heute, weil ich glaube, dass es so wichtig ist, dass wir uns bewusst werden, was uns antreibt. Dann können wir unsere ungestillten Bedürfnisse zu Gott bringen. Denn ich glaube, dass sie dort am allerbesten gestillt werden können.
5 Mal Warum
Eine Übung mit der man die eigenen Antreiber herausfinden kann heißt „5x Warum“.
Bei dieser Übung überlegt man sich erst, was ist mir wirklich wichtig. Und dann fragt man sich: Warum ist mir das wichtig? Und auch auf die Antwort darauf, stellt man sich wieder dieselbe Frage: Warum ist mir das wichtig? Und so stellt man sich diese Frage 5 Mal. Denn auf diese Weise können wir tiefer graben und entdecken, was uns innerlich antreibt.
Um das innere Warum ging es auch bei meinem Interview für den Fokuskongress, das morgen Online geht. Möchtest du noch mehr dazu hören, dann melde dich doch kostenlos dazu an:
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