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Loslassen

Loslassen Teil 2: Wenn du etwas hinter dir lassen möchtest, aber es noch nicht gelungen ist

Was willst du loslassen und gar nicht erst mit ins neue Jahr nehmen?Ich habe hier bereits darüber geschrieben, wie es ist wenn man etwas loslassen muss, ob man will oder nicht. Heute – an Silvester – geht es darum, was wir tun können, wenn wir etwas loslassen wollen und es uns noch nicht gelungen ist. Die Grundlage für Veränderung Bevor ich darüber schreibe, was wir tun können, ist es mir wichtig ein paar Grundlagen zu legen, von denen wir dann ausgehen können, wenn wir etwas verändern wollen. Denn mit diesen Grundlagen ist es leichter. Es gibt einen Ort für unsere Last Ich glaube an einen Gott, der sagt, dass wir unsere Last bei ihm abgeben dürfen. Wir müssen sie nicht mit ins neue Jahr nehmen. Das, was war, dürfen wir bei ihm abgeben und bei ihm lassen. Er vergibt, er liebt, er tröstet, er lässt uns nicht allein. Wer es selbst nachlesen will, kann das hier tun: Mt 11,28 Wir sind nicht allein Ebenso sagt er, dass er gerade da, wo wir es nicht hinkriegen …

Blätter Herbst

Warum Loslassen gut tut und was dir dabei hilft

Hast du schonmal etwas hinter dir lassen müssen, was dir wichtig war? Steckst du vielleicht gerade mitten drin? Etwas was ich loslassen musste, war meine Heimat – und das fand ich gar nicht so einfach. Deshalb möchte ich heute darüber schreiben, was mir geholfen hat und wie gut das Loslassen schließlich getan hat. Ich möchte hier gleich dazu sagen, es geht hier nicht um den Verlust von Menschen, sondern um das Loslassen von Träumen, Vorstellungen, Heimat, Lebensumständen,… Was ich losgelassen habe Wie schon gesagt, habe ich meine Heimat hinter mir gelassen. Ich bin am Bodensee aufgewachsen und ich liebe das Leben dort. Den Blick aufs Wasser, das Glitzern des Lichtes auf dem Wasser, die Weite, das Blau, das Grau, das Grün, das ruhige Wasser, der Sturm, das Baden im Sommer, die Mentalität dort… Und ich war STOLZ da zu wohnen, so stolz. Ich konnte mir nicht vorstellen, nicht am Wasser zu wohnen. Zum Studium bin ich weggegangen – das tut ja auch mal gut und es ist ja nur vorübergehend – dachte ich. Und dann …

Sorgen

Warum es so still hier war und was ich über das Sorgen gelernt habe

Wenn ich gefragt werde, wies mir geht kann ich in letzter Zeit oft ganz ehrlich sagen „mir geht’s gut“. Warum mich diese Antwort selbst überrascht hat, warum es hier so lange ruhig auf dem Blog war und was ich bei all dem übers Sorgen gelernt habe, darum solls heute gehen. Warum es so ruhig hier war Kaum hatte ich damit angefangen zu bloggen, wurde es auch schon wieder ganz schön ruhig hier. Leicht auszuhalten fand ich das nicht, aber ich hatte weder Energie noch den Kopf noch irgendeine Idee, was ich schreiben könnte. Und das obwohl ich kurz davor noch gefühlt 1000 Ideen hatte. Was war da los? Ich war schwanger. Endlich. Etwas worauf ich so lange gewartet hatte. Aber nachdem ich schon mal ein Kind verloren hatte, konnte noch nicht so richtig Freude aufkommen. Da war immer dieses Gefühl: Erstmal abwarten, ob alles gut geht. Dann war da noch die Müdigkeit und der stressige Alltag und plötzlich war auch tatsächlich nicht mehr alles gut. Ich hatte Blutungen und saß im Krankenhaus im Wartezimmer und …

Dankbarkeit Blume

Mein Missverständnis mit der Dankbarkeit

Ich saß im Auto, auf dem Heimweg von einem Wochenendtripp. Und ich ärgerte mich – worüber, das weiß ich heute nicht mehr. Dann im nächsten Moment dachte ich an die schönen Dinge an diesem Wochenende. Und auf einmal wurde mir bewusst: ich kann mich jetzt über die blöden Dinge ärgern oder ich kann mich über die schönen Dinge freuen und dankbar sein. Es ist meine Entscheidung. Als ich dann die blöden und guten Dinge so nebeneinander sah, entschied ich mich, mich zu freuen und dankbar zu sein und dabei wurden all das Blöde einfach unwichtig. Was mich an der Dankbarkeit gehindert hat Kennt ihr diese Tipps wie: Schreibe jeden Tag 10 Dinge auf, für die du dankbar bist? Ich fand so was immer blöd. Denn ich bin der Meinung, Dinge wie Dankbarkeit müssen von Herzen kommen. Und sie einfach nur aufzuschreiben – quasi aus Prinzip – war für mich eher etwas, wie eine leere Form, eine Regel, der ich nichts abgewinnen konnte. Wenn ich so zurück schaue, merke ich, dass ich ein nicht so wahnsinnig …